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moooove bei der Trans-Zollernalb, Fabian Eppler auf Platz 34

Mittwoch, 28. September 2011

Ein Bericht von Fabian Eppler

Fabian Eppler am Start

Wahnsinn – das wird so mancher gesagt haben, als er am vergangenen Freitag in Bad Imnau in der Startaufstellung der Sparkasse Trans-Zollernalb stand.
Bei der zweiten Auflage des dreitägigen Etappenrennens hatte sich der Sommer noch einmal zurück gemeldet. Wie schon im Vorjahr ging es in drei Etappen von Bad Imnau über Balingen und Ebingen nach Hechingen. Insgesamt 220km mit 4500Hm.

Nach dem Start der ersten Etappe am Freitagnachmittag ging es über 61 wellige und sehr schnelle Kilometer Richtung Rosenfeld. Schnell war eine recht gut harmonierende Gruppe beisammen und sorgte für ordentlich Tempo. Nach 1100 Hm stand in Balingen im Ziel dann ein 29er Schnitt auf der Anzeige…  Trotzdem reichte es mit 10 Minuten Rückstand auf den Etappensieger Karl Platt nur für einen 38. Platz.

Fabian führt den Zug an

Die zweite Etappe von Balingen über den Heuberg nach Ebingen war mit 1800 Hm deutlich bergiger und mit 82km auch deutlich länger als die Etappe am Vortag. Für mich natürlich die schönste Etappe weil´s quer durch mein Trainingsgebiet ging und nur wenige Meter an zu Hause vorbei.
Bereits kurz nach dem Start hatte sich dann recht schnell wieder die Kerngruppe vom Vortag gefunden. Die drei Fahrer von best-bike-parts, drei Belgier und ich. Wie schon am Vortag war es ein super Zusammenspiel mit den drei grünen Jungs und wir konnten das Tempo hoch halten. Zwar gab es den ein oder anderen Fluchtversuch, doch in der Abfahrt vor dem letzten Anstieg waren wir dann alle wieder zusammen. Am letzten Anstieg wurde dann von allen auf Kravall gefahren, doch letztlich konnte ich alle wieder einfangen und überquerte als 33. die Ziellinie.

Zweikampf am Berg

Für die letzte Etappe hatte ich mir vorgenommen nach dem Start in eine Gruppe weiter vorne reinzukommen. Dies gelang auch ganz gut, bis plötzlich zwei Fahrer vorne falsch abbogen und die Gruppe zerfiel. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch wenig sinnvoll allein zu fahren und daher entschied ich mich auf die bewährte Gruppe der ersten beiden Etappen zu warten. Wie sich später zeigte, war diese Entscheidung genau richtig. 15km vor dem Ziel war die Gruppe mit gut 20 Fahrern jedoch noch ziemlich groß und am vorletzten Anstieg konnte ich nochmal auf´s Tempo drücken und die Gruppe etwas verkleinern. Doch nach der anschließenden Abfahrt waren auf einmal alle Leute da, die sich die vorangegangenen 50km im Windschatten versteckt hatten. Am letzten Anstieg konnte ich mich dann mit einem Fahrer vom belgischen smart-cycling Team nach vorne absetzen. Leider hatte er kein Interesse zusammen das Ziel zu erreichen und so sammelte uns der best-bike-parts Zug kurz vor der Zielabfahrt nochmals auf.

Letztlich gab es einen 34. Platz in der Gesamtwertung.